Inkontinenz-Therapie

Auf den Impuls kommt es an.

Mit einer Inkontinenz ist der unkontrollierte Verlust von Urin oder Stuhl gemeint. Grundsätzlich kann man auch zwischen diesen Formen unterscheiden. Bei der Harninkontinenz differenziert man weiterhin nach einer Drang-, Stress- oder Mischinkontinenz. Bei Letzterer erfolgt der Harnverlust sowohl aufgrund des natürlichen Drucks als auch infolge von körperlicher Anstrengung. Bei den Betroffenen ist die Muskulatur im Bereich des Harn- bzw. Schließmuskels schwach, sodass sie schon bei geringstem Druck nachlässt und sich Blase oder Darm entleeren.

Der Harn- oder Stuhlverlust kann unterschiedliche Ursachen haben – beispielsweise Stresssituationen, eine Schwäche des Beckenbodens oder Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Parkinson. Außerdem kann er als Folge von Schlaganfällen auftreten. Nicht selten ist auch die Kombination verschiedener Faktoren die Ursache für eine Inkontinenz.

Zu behandelnde Inkontinenzformen:

  • Stuhlinkontinenz
  • Harninkontinenz
  • Dranginkontinenz
  • Stressinkontinenz
  • Mischinkontinenz

Alltägliche Belastungen durch Inkontinenz

Keine Kontrolle über die Blase oder den Schließmuskel zu haben, belastet den Alltag der Betroffenen mitunter sehr stark. Zumal schon ein Niesen oder Husten Urinverlust verursachen können. In der Regel ist man auf verschiedene Hilfsmittel wie z.B. Einlagen, Urinbeutel oder Katheter angewiesen, um Beruf und Freizeit ungehindert nachgehen zu können. Dennoch ist das Unvermögen, die Kontrolle über Urin oder Stuhl zu behalten, äußerst belastend – auch wenn die Körperflüssigkeiten durch Hilfsmittel aufgefangen werden. Unterwegs oder auf der Arbeit muss man sich z.B. stets fragen, wo benutzte Hilfsmittel entsorgt, wie Hilfsmittel sicher vor den Augen anderer mitgeführt werden können. Mitunter kann die Herausforderung „Inkontinenz“ zur echten Belastung für die Psyche werden und Depressionen verursachen.

Mit elektrischer Muskelstimulation gegen Inkontinenz

Der ungewollte Verlust von Urin oder Stuhl – die Inkontinenz – tritt bei Frauen und Männern häufiger auf als man glauben mag. Das liegt insbesondere an der Scham, die viele Menschen bei diesem Krankheitsbild empfinden, sodass sie die Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz lieber verschweigen. Betroffene versuchen nicht selten, alleine mit dem Problem der Inkontinenz zurechtzukommen. Dabei gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die nachhaltigen Erfolg versprechen.

Zu den Behandlungsformen zählt die Stimulation der Beckenboden- oder Sphinktermuskulatur mittels elektrischer Impulse. Diese gelangen über vaginale, rektale oder transkutane Elektroden an die betroffenen Muskelgruppen. Diese übertragen den Reiz auf den Muskel, der entsprechend der Frequenz reagiert. So kann die Muskelstimulation der Stärkung, Entspannung oder dem Training der Muskulatur dienen.

Können die körperlichen Probleme mit einer Elektrostimulation therapiert werden, wirkt sich dies auch auf die Psyche des Betroffenen aus. So kann auch in dieser Hinsicht mit Hilfe der Elektrostimulation die Lebensqualität verbessert werden.

Exklusives Portfolio für die Inkontinenz-Therapie

In enger Zusammenarbeit mit Herstellern entwickeln wir Geräte zur Elektrostimulation, in die unser langjähriges Marktwissen und die Rückmeldungen der Anwender einfließen. So sind diese Inkontinenzgeräte Inkontinenzgeräteideal auf den Betroffenen und das Krankheitsbild “ abgestimmt.

Gerne beraten wir zu den passenden Geräten zur Muskelstimulation im vaginalen oder rektalen Bereich. Vielfach erfolgreich eingesetzt werden vor allem Geräte mit Biofeedback. Die Funktion vermittelt dem Gehirn eine „positive Rückmeldung“, sodass es wieder neu lernt den erschlafften Muskel anzusteuern. Das optimiert die Therapie und schlussendlich das Behandlungsergebnis.

Sprechen Sie uns gerne auf Ihr Anliegen an. Wir bieten eine diskrete Beratung vor Ort, persönliche Einweisung in die Geräte sowie fortlaufenden Rund-um-Service mit Wartung, Reparatur und Geräteersatz bei Defekten. Sollten Sie Unterstützung bei der Kostenübernahme mit Krankenkassen benötigen, sind wir auch hier der richtige Ansprechpartner – unter 040-60604-13 oder per E-Mail.