In Deutschland ereignen sich pro Jahr rund 270.000 Schlaganfälle. Etwa 200.000 davon ereilen die Betroffenen erstmalig. Etwa die Hälfte der Schlaganfallpatienten stirbt innerhalb des ersten Jahres. Von den Überlebenden kämpfen rund 50 % dauerhaft mit den Folgen wie Arm-, Bein-, Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Das sind die Folgen einer Durchblutungsstörung des Gehirns, die durch einen Thrombus (Blutpfropf) oder Embolus (Blutgerinnsel) ausgelöst wird. Diese beiden Ursachen werden auch als Hirninfarkt bzw. Hirnblutung bezeichnet. Die schlagartige Unterbrechung bestimmter Gehirnfunktionen führt zu einer Schädigung oder Zerstörung von Nervenzellen. Sprachprobleme, Wahrnehmungsstörungen, ein „schiefes Grinsen“ (herabhängender Mundwinkel), Schwindel-Gefühl, Taubheitsgefühl, Lähmungen, Empfindungsstörungen, Rumpfinstabilität und Spastiken können Symptome eines Schlaganfalls sein.

In welchem Areal die neurologischen Ausfälle geschehen beeinflusst die späteren Folgen des Schlaganfalls. So führt z.B. eine Schädigung in der rechten Gehirnhälfte zu einer Einschränkung der gegenüberliegenden, also linken, Körperseite. Eine teilweise oder komplette Lähmung einer Körperseite (Hemiparese/ Hemiplegie) schränkt den Betroffenen im Sitzen, Stehen, Drehen, Gehen und Aufstehen ein. Hier kann nicht nur eine Bewegungs- und Gangtherapie förderlich sein, sondern auch hochwertige Rehatechnik wie Aufstehhilfen, Gehhilfen und Sitzhilfen.

Die Rehabilitation nach einem Schlaganfall kann ein mühsamer, langwieriger Prozess sein. Gut, dass wir in jeder Phase die passende Unterstützung bieten und eine fortlaufende Betreuung bieten.

Lückenlose Versorgung für Schlaganfallpatienten für den Norden

Je nach individueller Einschränkung des Betroffenen – Sprachstörung, Fußheberschwäche, Gedächtnis- oder Schluckstörung – sieht die Unterstützung der Therapieziele und Versorgung mit Hilfsmitteln anders aus. Unsere fachlich geschulten Mitarbeiter bieten je nach Folgen des Schlaganfalls, individuellen Bedürfnissen (auch z.B. hinsichtlich der räumlichen Umgebung) und Therapie zielgerichtete Hilfsmittel wie z.B. Bewegungstrainer, Rollstühle, spezielle Sessel, Treppenlifter oder Alltagshilfen. Gleichzeitig sorgen wir mit einem Netz aus starken Partner für eine lückenlos Versorgung des Betroffenen – z.B. durch professionelle Pflegedienste oder Dienstleister für Enterale Ernährung.

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